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Erstes OT Portrait-Shooting

Beinahe alle Mitglieder haben sich zum ersten Old Tablers Portrait-Shooting in den Gaisburg Studios eingefunden. Kerstin Butz hat zwei Lichtsituationen eingerichtet und so konnte es dann mit der Vorhut schon ab 17:00 Uhr losgehen.

Damit im Studiolicht die glänzenden Stellen in den Gesichtern der Tabler nicht zu sehr das Licht reflektieren und überstrahlen, geht es kurz in die Maske. Wie vereinbart haben fast alle ihre weißen Hemden mitgebracht oder tragen diese bereits – frisch gewaschen und gebügelt. Und so müssen die Klamotten auch nicht mit dem Steamer in Form gebracht werden. Am Studioboden befinden sich Markierungen, die Standposition wurde bereits von Kollege K. festgelegt, als Kerstin die Szene ausgeleuchtet hat. Jetzt kann es also losgehen! Ein kurzer Kontrollschuss. Das Licht stimmt, der Fokus der Kamera auch. Und Action! Wir shooten eine Serie, der Tabler vor der Kamera folgt den Anweisungen der Fotografin: Schulter mehr eindrehen, Kinn etwas runter, Arme entspannen, Lächeln in 5 Schritten. Vom leichten Mundwinkelzucken bis hin zum Zähnezeigen (Wobei bei einigen Aufnahmen jeder Zahnarzt seine Freude hätte). Nach ein paar Aufnahmen sind die spürbaren und damit sichtbaren Unsicherheiten verflogen und die Ergebnisse lassen sich sehen. Nach dem ersten Block finden wir einen Platz für die Regularien. Andreas berichtet vom AGM und versucht die Teilnehmer aufzustellen, die in der nächsten Zeit bei bei Aktionen für den Anna e.V. helfen können. Heute haben wir einen "offenen" Tischabend, d.h. da wir die Tabler einzeln vor der Kamera benötigen, arbeiten wir mit kleinen Gruppen über den Abend verteilt. So herrscht ein reges Treiben, manche beobachten wie die Kollegen sich anstellen, ziehen sich um, bekommen die Nase gepudert oder knabbern am kalten Buffet direkt am Set. 


"60 Millionen Pixel am digitalen Back der Phase One, plus einem Schneider Kreuznach Objektiv – da sieht man dann jedes Nasenhaar."

Kerstin Butz

Die Bilder werden dann auch kaum nachbearbeitet. Die Portraits sind eh schon prima ausgeleuchtet, da muss man in der Nachbearbeitung dann auch nicht mit Kosmetik übertreiben. Hier und da werden ein paar Unreinheiten entfernt, vielleicht doch noch ein Nasenhaar versteckt und punktuell etwas geglättet. Ansonsten wird nur noch der Kontrast angezogen und etwas nachgeschärft. Wir sind keine Modells, wir sind Tabler, die durch und durch authentisch sind. Kerstin rechnet die Bilder in den folgenden Tagen raus und jeder von uns bekommt dann ein "Best Of" von 3-5 Bildern in A3 Größe! Auch wenn Kerstin und Kollege K. den ganzen Abend haben arbeiten müssen – es hat riesigen Spaß gemacht und wir freuen uns darauf, wenn wir irgendwann einmal das Shooting wiederholen können, damit auch diejenigen, die nicht dabei sein konnten, ihre Portraits bekommen.

Photograph: Jay Jefferson

 

Tags: Tischabend

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